Interessantes über Viren
Die Bezeichnung Virus hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch als Oberbegriff
für
Computerschädlinge aller Art etabliert. Da die meisten Schädlinge heute
ohnehin
Mischformen darstellen, hat sich die Unterscheidung zwischen Viren, die zur
Fortpflanzung Dateien infizieren, Würmern, die sich übers Netz
ausbreiten, und
Trojanern, die eine versteckte Schadfunktion enthalten, ohnehin überlebt.
Viren verbreiten sich zumeist per E-Mail. Dabei versucht der Virenschreiber mit
einem gut gemachten Anschreiben den Empfänger dazu zu bewegen, eine
angehängte
Datei zu öffnen. Besonders beliebt sind dabei angebliche Updates oder Patches
für das Betriebssystem oder den Browser. Also Vorsicht bei solchen E-Mails.
Trotzdem sind die Updates wichtig, um bekannte Sicherheitslücken zu schliessen.
In den letzten Monaten sind mehrere solcher Sicherheitslücken im Internet
Explorer
bekannt geworden.
Trojaner
Die Schädlingsform Trojaner sollte eigentlich Trojanisches Pferd genannt
werden.
Die Kurzform Trojaner hat sich jedoch durchgesetzt.
Einmal aktiv, spulen die meisten Trojaner zunächst ihr Standardprogramm ab. Sie
verankern sich so in der Registry, dass sie beim Systemstart automatisch geladen
werden. Viele dieser Schädlinge sind inzwischen so intelligent geworden, dass
sie
in der Lage sind einen Virenscanner und eine Firewall ausser Kraft zu setzen.
Beispielsweise unterbinden sie die Updatefunktion eines Virenscanners, um zu
verhindern, dass sie bei neuen bekannten Signaturen entdeckt werden.
Empfehlung
Der wirksamste Schutz gegen Schädlinge ist nach wie vor ein bewusster und
vorsichtiger Umgang mit dem Internet. Öffnen Sie grundsätzlich keine
Dateianhänge,
die Sie nicht angefordert haben. Starten Sie keine Programme auf Ihrem Rechner,
bei deren Herkunft Sie auch nur den geringsten Zweifel haben. Sichern Sie Ihren
Browser und Ihr Mail-Programm und arbeiten sie, wenn möglich, als Benutzer mit
eingeschränkten Rechten. Und schließlich sollten Windows-Anwender
Antiviren-Software
einsetzen, um die bekannten Schädlinge von vorn herein abzublocken.

